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title: 'Hitzetage im Sommer: Wie bleibt es in der Wohnung möglichst kühl?'
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description: 'Die Sommer werden spürbar heisser. Temperaturen über 30 Grad sind längst keine Seltenheit mehr und machen sich nicht nur im Freien, sondern auch in der Wohnung bemerkbar. Besonders für Seniorinnen und Senioren kann anhaltende Hitze belastend sein. Kreislaufprobleme, Schlafstörungen oder Erschöpfung treten an heissen Tagen häufiger auf. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Raumklima jedoch deutlich angenehmer gestalten – auch ganz ohne Klimaanlage.'
date: '2026-07-19'
categories:
  - Ratgeber
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# Hitzetage im Sommer: Wie bleibt es in der Wohnung möglichst kühl?

Die Sommer werden spürbar heisser. Temperaturen über 30 Grad sind längst keine Seltenheit mehr und machen sich nicht nur im Freien, sondern auch in der Wohnung bemerkbar. Besonders für Seniorinnen und Senioren kann anhaltende Hitze belastend sein. Kreislaufprobleme, Schlafstörungen oder Erschöpfung treten an heissen Tagen häufiger auf. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich das Raumklima jedoch deutlich angenehmer gestalten – auch ganz ohne Klimaanlage.

## Richtig lüften – zur richtigen Zeit

Der Zeitpunkt des Lüftens spielt eine entscheidende Rolle. Am effektivsten ist es, frühmorgens oder spätabends kräftig durchzulüften, wenn die Aussenluft möglichst kühl ist. Besonders wirksam ist das sogenannte Querlüften: Öffnen Sie Fenster auf gegenüberliegenden Seiten der Wohnung, damit die Luft zirkulieren kann.

Sobald es draussen wärmer ist als in der Wohnung, sollten Fenster möglichst geschlossen bleiben. So verhindern Sie, dass sich die Räume unnötig aufheizen.

Ein Ventilator senkt zwar die Raumtemperatur nicht, sorgt aber durch die Luftbewegung für eine angenehme Abkühlung auf der Haut. Besonders hilfreich ist er, solange die Raumtemperatur noch nicht extrem hoch ist.

## Sonne möglichst draussen halten

Ein grosser Teil der Wärme gelangt über die Fenster in die Wohnung – vor allem auf der Süd- und Westseite. Geschlossene Rollläden, Storen oder Jalousien können die Aufheizung deutlich reduzieren. Auch lichtdichte Vorhänge oder Thermovorhänge helfen dabei, die Räume kühler zu halten und lassen sich oft einfach nachrüsten.

Wer eine langfristige Lösung sucht, kann Hitzeschutzfolien anbringen lassen. Diese reflektieren einen Teil der Sonnenstrahlung und verringern so die Wärmeentwicklung in den Innenräumen.

## Angenehm kühlen – auch ohne Klimaanlage

Eine Klimaanlage ist nicht die einzige Möglichkeit, der Hitze entgegenzuwirken. Oft helfen bereits einfache Massnahmen im Alltag. Schalten Sie unnötige elektrische Geräte aus, da diese zusätzliche Wärme erzeugen. Auch Kochen oder Backen lässt sich – wenn möglich – auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.

Ein feuchtes Tuch im Nacken, ein kühles Fussbad oder lauwarme Duschen sorgen ebenfalls für Erfrischung. Wer einen Ventilator nutzt, kann ihn während des nächtlichen Lüftens einsetzen, um die kühlere Aussenluft besser in die Wohnung zu verteilen.

## Besser schlafen in heissen Nächten

Warme Nächte können den Schlaf erheblich beeinträchtigen. Lüften Sie das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gründlich und schliessen Sie die Fenster wieder, sobald die Aussentemperatur steigt. Wenn es sicher möglich ist, kann auch ein geöffnetes Fenster während der Nacht für angenehmere Temperaturen sorgen.

Leichte Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen, luftige Schlafkleidung und ein kühles Fussbad vor dem Schlafengehen können zusätzlich dabei helfen, besser einzuschlafen.

## Ausreichend trinken

An heissen Tagen benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Gleichzeitig nimmt das Durstgefühl mit zunehmendem Alter häufig ab. Deshalb ist es sinnvoll, regelmässig über den Tag verteilt zu trinken – auch wenn Sie noch keinen Durst verspüren.

Wasser oder ungesüsster Tee sind dafür besonders gut geeignet. Eine Karaffe oder Trinkflasche gut sichtbar bereitzustellen, kann helfen, das Trinken nicht zu vergessen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen – insbesondere entwässernde Mittel oder blutdrucksenkende Medikamente – sprechen Sie bei längeren Hitzeperioden mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. In manchen Fällen kann eine Anpassung der Behandlung sinnvoll sein.

## Warnzeichen ernst nehmen

Starke Hitze kann den Körper stark belasten. Typische Warnzeichen sind Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Müdigkeit, Kreislaufprobleme oder Verwirrtheit. Treten solche Beschwerden auf, sollten Sie sich an einen kühlen Ort begeben, ausreichend trinken und sich ausruhen.

An besonders heissen Tagen empfiehlt es sich zudem, körperliche Anstrengungen möglichst auf die frühen Morgenstunden zu verlegen und während der grössten Hitze regelmässig Pausen einzulegen.
