Zum Inhalt springen
Seniorenkompass

Notfallsysteme

 (Bildquelle: Envato/monkeybusiness)

E-Mail
Facebook WhatsApp X / Twitter
Inhaltsverzeichnis

Notfallsysteme spielen eine immer wichtigere Rolle, wenn es darum geht, Menschen in kritischen Situationen schnell und zuverlässig zu schützen. Besonders ältere Personen, chronisch Erkrankte oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität profitieren von moderner Technik, die im Ernstfall sofort eine Alarmierung ermöglicht. Gleichzeitig sind Notrufsysteme aber auch in der Haustechnik, im beruflichen Umfeld oder für Familien mit Kindern ein wertvoller Bestandteil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes.

Doch welches ist das beste Notrufsystem? Welche Varianten gibt es, wie funktionieren sie und worauf kommt es beim Kauf an? In dieser Themenseite geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Arten von Notfallsystemen – von klassischen Notrufknöpfen über mobile Notfalluhren bis hin zu modernen Geräten mit SIM-Karte und GPS.

Was ist ein Notfallsystem?

Ein Notfallsystem ist ein technisches Gerät oder eine Kombination aus Sensoren, Knöpfen und Kommunikationsmodulen, das im Ernstfall schnell Hilfe alarmiert. Ziel ist es, Zeit zu sparen, denn bei einem Sturz, einem medizinischen Notfall, einem Einbruch oder einer anderen gefährlichen Situation zählt jede Minute.

Moderne Notrufsysteme verfügen über:

  • Alarmierung auf Knopfdruck

  • Automatische Sturzerkennung

  • GPS-Ortung für Notrufsysteme für unterwegs

  • Sprachkommunikation über integrierte Lautsprecher

  • SIM-Karten, um ohne Telefon Verbindung zur Notrufzentrale aufzubauen

  • Diverse Sensoren zur Überwachung (Haustechnik-Notfallsysteme)

Während früher einfache Knöpfe oder Armbänder üblich waren, bieten heutige Systeme eine breite Vielfalt an Funktionen – von der schlichten Notrufuhr bis zum smarten, vernetzten Rundum-Sicherheitssystem.

Notfallnummern in der Schweiz

Für jede Person, ist es wichtig, die offiziellen Notrufnummern der Schweiz zu kennen. Darum hier eine Aufstellung der wichtigsten Nummern:

  • 117 – Polizei

  • 118 – Feuerwehr

  • 144 – Sanität

  • 1414 – Rega (Luftrettung)

  • 145 – Tox-Zentrum

  • 112 – Internationale Notrufnummer

Notrufsysteme in der Schweiz 

Der Markt für Notrufsysteme in der Schweiz ist vielfältig. Je nach Lebenssituation kommen unterschiedliche Modelle infrage – für zuhause, für unterwegs oder für beides kombiniert.

1. Notrufsysteme für Zuhause

Diese Geräte eignen sich besonders für ältere Menschen oder Personen, die überwiegend in den eigenen vier Wänden Unterstützung benötigen.

Typische Varianten:

  • Notfallknopf als Armband oder Halsband

  • Stationäre Basisstation mit Lautsprecher

  • Notrufsysteme mit Funkreichweite für Haus & Garten

  • Systeme, die direkt mit dem Festnetztelefon verbunden sind

Sie bieten Sicherheit im Alltag und ermöglichen im Notfall schnell alarmieren zu können – ohne beweglich sein zu müssen.

2. Notrufsysteme für unterwegs

Mobile Systeme ermöglichen Sicherheit ausserhalb der Wohnung.

Typische Merkmale:

  • Eingebaute SIM-Karte

  • GPS-Ortung

  • Direkter Kontakt zur Notrufzentrale

  • Zwei-Wege-Kommunikation

  • Lange Akkulaufzeit

Dazu zählen viele moderne Notfalluhren oder kompakte Geräte in Schlüsselbundgrösse.

3. Kombinierte Systeme

Viele Best Agers bevorzugen heute Notrufsysteme, die sowohl zu Hause als auch unterwegs funktionieren. Diese Kombi-Lösungen sind besonders praktisch, wenn Sie Ihren Alltag aktiv und selbstständig gestalten möchten.

Private Notrufsysteme für Seniorinnen und Senioren

Die Auswahl an Systemen ist gross und reicht von einfachen Geräten bis zu technologisch ausgereiften Lösungen:

Klassische Notrufknöpfe

Mobile Notrufgeräte kommen als Uhr oder Medaillon daher und können per Knopfdruck oder automatisch (bei Sturzerkennung) Hilfe rufen. Ein Notrufknopf ist ideal für Menschen, die sich ein einfaches und zuverlässiges System wünschen. Die meisten mobilen Notrufgeräte bieten:

  • Notfallknopf

  • GPS-Ortung

  • SIM-Karte für direkte Kommunikation

  • Teilweise automatische Sturzerkennung

  • Grosse, gut lesbare Displays

Haustechnik-Notfallsysteme

Diese Systeme integrieren Sensoren in die Wohnung, wie z. B.:

  • Rauchmelder

  • Bewegungsmelder

  • Herdüberwachung

  • Wassermelder

  • Türkontakte

Solche Lösungen sind für ideal für alle, die sich zuhause ein umfassendes Sicherheitsnetz wünschen.

Das passende Notrufsystem finden

Die Frage nach dem besten System lässt sich nicht pauschal beantworten, denn das ideale Gerät hängt stark von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.

Für Menschen, die hauptsächlich zuhause sind, ist ein stationäres System mit Notfallknopf optimal geeignet.

Für aktive Seniorinnen und Senioren könnte eine Notfalluhr mit SIM und GPS-Ortung das passende System sein.

Für Best Agers, die maximale Sicherheit wünschen wird ein kombiniertes Notrufsystem für Zuhause und unterwegs empfohlen.

Für Häuser und Wohnungen wählen Sie am besten Haustechnik-Notfallsysteme mit Sensorüberwachung.

Das beste Gerät ist also jenes, das den Alltag der betroffenen Person wirklich unterstützt – zuverlässig, verständlich und ohne unnötige Komplexität.

Funktionen moderner Notrufsysteme

Moderne Notrufuhr- und Notfallsysteme bieten eine Vielzahl von Funktionen, die über einen simplen Knopf weit hinausgehen.

Zu den wichtigsten gehören:

  • Alarmierung auf Knopfdruck

  • Automatische Erkennung von Stürzen

  • Standortübermittlung per GPS

  • Telefonfunktion für direkte Gespräche

  • SIM-Technologie für mobile Nutzung

  • Sprachassistenten

  • Wasser- und Stossresistenz

  • Lange Akkulaufzeiten

  • Geräte mit 24/7-Notrufzentrale

Notrufsysteme kaufen

Der Kauf eines Notrufsystems sollte gut geplant sein, denn die Bedürfnisse unterscheiden sich stark. Wichtig ist, sowohl die technische Ausstattung als auch die Alltagstauglichkeit zu berücksichtigen.

Worauf man achten sollte:

  • Wird ein Abo benötigt oder ist das Gerät ohne Vertrag nutzbar?

  • Wird ein Notruf an Angehörige oder eine professionelle Zentrale geleitet?

  • Wie lange hält der Akku?

  • Gibt es eine einstellbare Lautstärke für Hörgeschädigte?

  • Ist eine SIM-Karte integriert oder muss sie selbst besorgt werden?

  • Ist das Gerät wasserdicht (wichtig für Sturzrisiko im Badezimmer)?

  • Wie bequem ist es im Alltag?

Ein Test im Alltag ist ideal, um herauszufinden, ob das System wirklich passt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Notfalluhren mit und ohne SIM-Karte?

Notfalluhren mit SIM funktionieren wie ein kleines Telefon: Sie können direkt anrufen, Sprachnachrichten senden und GPS-Daten übermitteln.
Notfalluhren ohne SIM benötigen eine Basisstation oder ein Smartphone in der Nähe und eignen sich vor allem für die Nutzung innerhalb der Wohnung. 

Welche Notrufsysteme für Senioren gibt es privat?

Zu den gängigen privaten Lösungen gehören Notfallknöpfe, mobile Notrufgeräte, Notfalluhren (mit oder ohne SIM), Armbänder, Halsanhänger sowie Haustechnik-Notfallsysteme wie Rauch-, Sturz- oder Türsensoren.

Wie viel kosten Notfallsysteme?

Die Preise variieren je nach Gerätetyp deutlich:

  • Einfache Notrufknöpfe: ab ca. 80-150 Franken 

  • Notfalluhren ohne SIM: ca. 150-300 Franken

  • Notfalluhren mit SIM & GPS: ca. 200-600 Franken 

  • Professionelle Systeme mit 24/7-Notrufzentrale: ca. 20-50 Franken monatlich

  • Haustechnik-Notfallsysteme: je nach Umfang sehr unterschiedlich

Bei den meisten Systemen kommen monatliche Abo-Gebühren hinzu. Wichtig ist ausserdem, auf Service-, Einrichtung- und Supportkosten zu achten, da diese zwischen Anbietern stark variieren können.

Gibt es Notrufsysteme ohne Abo?

Ja, einige Notrufsuhren und Notfallknöpfe funktionieren ohne laufende Kosten, indem sie im Notfall direkt Angehörige statt eine Notrufzentrale alarmieren.

Kann man Notrufsysteme zu Hause und unterwegs nutzen?

Ja. Mobile Systeme mit SIM-Karte oder GPS funktionieren überall dort, wo ein Mobilfunksignal besteht. Stationäre Systeme sind hingegen speziell für zu Hause ausgelegt.

Artikel, die Sie interessieren könnten

Älterer Herr sitzt am Computer und arbeitet

Arbeiten im Alter – Jobs für Best Agers

Leben

In der Schweiz liegt das ordentliche Pensionsalter für Männer bei 65 Jahren. Für Frauen gilt seit 2025 eine schrittweise Erhöhung von bisher 64 Jahren auf 65 Jahre; aktuell beträgt es je nach Geburtsjahr 64 Jahre oder 64 Jahre und 3 Monate. Für viele Senioren und Seniorinnen ist der Eintritt ins Pensionenalter noch lange nicht das Ende – sie suchen nach bezahlter Arbeit für Senioren oder flexiblen Jobs für Pensionierte, um weiterhin aktiv zu bleiben. Dabei gibt es verschiedene Formen der Beschäftigung, die Unternehmen und Beschäftigten gleichermassen dienen.

Seniorin sitzt zu Hause an Ihrem Laptop

Was ist ein Passwort-Manager und lohnt sich das für mich?

Ratgeber

Im Alltag nutzen viele Menschen zahlreiche Online-Dienste – vom E-Mail-Konto bis zum Online-Banking. Dabei den Überblick über alle Passwörter zu behalten, ist nicht immer einfach. Vielleicht kennen Sie das: Man verwendet dasselbe Passwort mehrfach oder schreibt es irgendwo auf. Genau hier kommen sogenannte Passwort-Manager ins Spiel.

Doch was steckt dahinter – und ist das wirklich sinnvoll für Sie?

Ältere Frau schaut lächelnd in die Kamera

Alles, was Sie zu Hörgeräten wissen sollten

Gesundheit

Ein gutes Gehör ist entscheidend für Kommunikation, Sicherheit und Lebensqualität. Wenn das Hören im Alltag zunehmend schwerfällt, können moderne Hörgeräte helfen. Sie gleichen Hörverluste aus, verbessern die Sprachverständlichkeit und unterstützen Sie dabei, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Älterer Mann und Frau sprechen und schauen in ein Smartphone

Smartphones für Seniorinnen und Senioren

Leben

Mittlerweile ist es unser täglicher Begleiter: das Smartphone. Allerdings haben die verschiedenen Altersgruppen unterschiedliche Anforderungen an ihr Mobiltelefon. Die jüngere Generation sieht in dem Gerät ihre Verbindung zur Aussenwelt und nutzt das Smartphone für die sozialen Medien wie Instagram, Snapchat, TikTok und dergleichen. Hinzu kommt, dass sie viel Speicherplatz benötigen, um Videos, Bilder und Musik auf dem Mobiltelefon speichern zu können.

1

Was wurde aus – Christian Kohlund?

Freizeit

Christian Kohlund wurde am 17. August 1950 in Basel geboren. Er stammt aus einer Schauspielerfamilie: Seine Mutter war die bekannte Schauspielerin Margrit Winter, sein Vater der Schauspieler Erwin Kohlund. Auch seine Schwester, Franziska Kohlund, schlug denselben Weg ein und machte sich als Regisseurin und Schauspielerin einen Namen.

Kapseln, Kräuter, Mörser und Flasche mit Naturheilmittel

Welche Nahrungsergänzungsmittel sind sinnvoll?

Gesundheit

Mit Nahrungsergänzungsmittel können wir unserem Körper in Form von Pulver oder Tabletten Mineralstoffe, Vitamine und Nährstoffe zuführen – doch sind die Nahrungsergänzungsmittel wirklich wirkungsvoll und können sie Mangelerscheinungen ausgleichen?